
Keine nebligen Spiegel mehr: Ihr Badezimmer wird endlich „smart“
Wir alle kennen dieses Problem: Man tritt aus der Dusche heraus, will sich rasieren oder schminken – und blickt stattdessen in eine Wand aus weißem Nebel. Das ist äußerst ärgerlich. Man muss den Spiegel mit einem Handtuch abwischen – doch dadurch entstehen überall Streifen auf dem Glas.
Die Lösung ist einfacher, als man denken könnte: Wir setzen Infrarot-Heizelemente direkt hinter das Glas. Dabei handelt es sich nicht um herkömmliche Raumheizungen, die nur die Luft im Raum erwärmen. Infrarot-Heizelemente senden Energie direkt ins Glas selbst. Das Ergebnis? Eine klare Sicht sowie eine angenehm warme Oberfläche – sobald man sie benötigt.
Die Magie der sofortigen Erwärmung
Wir verwenden Kurzwellen-Infrarot-Emitter – sie arbeiten extrem schnell, innerhalb von Millisekunden. Sobald das System aktiviert wird, erwärmt sich das Glas so stark, dass kein Wasser mehr kondensieren kann. Doch man muss vorsichtig mit der Leistung sein: Wenn man die Leistung zu hoch einstellt, kann das Glas durch den Druck beschädigt werden. Zu niedrige Leistung hingegen bedeutet, dass man weiterhin auf das Verschwinden des Nebels warten muss – während man dabei in seinem Bademantel friert.
Wir legen uns normalerweise auf einen Wert von 40–50°C fest – das reicht aus, damit das Glas klar bleibt, ohne dass es überhitzt.
„Smart“ machen
Ein beheizter Spiegel ist zwar toll – aber jedes Mal einen Schalter bedienen zu müssen, ist lästig. Deshalb verbinden wir diese Heizelemente mit Smart-Home-Hubs über Zigbee oder Matter.
Das Beste daran: Man muss keine App verwenden. Wir verbinden den Heizer mit einem Feuchtigkeitssensor. Der Sensor erkennt den Dampf, der aus der Dusche kommt, und signalisiert dem Spiegel, mit der Erwärmung zu beginnen – noch bevor man das Wasser abschaltet.
Man kann natürlich auch Sprachbefehle oder das Handy verwenden – doch die Reaktion erfolgt dabei sofort. Es gibt keine Wartezeit.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
Nichts ist perfekt – es gibt zwei Dinge, auf die man achten muss.
Erstens verbrauchen diese Heizelemente bereits beim Start eine beträchtliche Menge Strom. Wenn die Verkabelung im Badezimmer veraltet ist, könnte das dazu führen, dass der Schalter ausschaltet. Es lohnt sich daher, die Last des Stromkreises vorher zu überprüfen.
Zweitens braucht man ein hochwertiges Klebemittel – schließlich wird das Glas ständig erhitzt und abgekühlt. Wenn man billiges Klebemittel verwendet, wird der Heizer irgendwann vom Glas ablösen – und dann hat man ein Problem.