
In der Glasproduktion ist Wärme nicht einfach nur Wärme – sie ist vielmehr ein Mittel zur Steuerung des Prozesses. Wenn sich eine Zone im Temperierofen oder in der Laminierpresse verschiebt, entstehen Probleme wie optische Verzerrungen, Risse durch thermischen Stress oder Kanten, die nicht stabil sind. Wir entwickeln zertifizierte Industrieheizgeräte, die eine zuverlässige und messbare Wärmeabgabe genau dort gewährleisten, wo sie benötigt wird.
Was wirklich wichtig ist
Wir verwenden Quarzkurzwellenelemente, weil diese schnell und effektiv Wärme abgeben, dabei aber nur eine geringe thermische Trägheit aufweisen. Dadurch kann die Temperatur schnell angepasst werden. Der Gehäusekörper ist mit Stahl verstärkt und enthält hochwertige Isoliermaterialien – dadurch bleibt das Gehäuse kühler, was die umliegenden Komponenten schützt und den Bediener sicherer hält. Die Leistungsdichte ist speziell für die Verarbeitung von Glas optimiert. Durch die kontrollierte Anordnung der Elemente wird eine gleichmäßige Temperaturverteilung auf der aktiven Oberfläche gewährleistet. Die Spannungsoptionen sowie die Anschlussmöglichkeiten entsprechen denen gängiger Öfen und Pressen – dadurch kann das Gerät ohne großen Aufwand eingebaut werden.
Warum das bei der Temperierung und Laminierung wichtig ist
Beim Tempern muss der Heizer die gewünschte Temperatur schnell erreichen und diese konstant halten – sonst entstehen Verformungen, die außerhalb der Toleranzgrenzen liegen. Unsere Heizgeräte verkürzen somit die Bearbeitungszeit, ohne dass es zu großen Temperaturschwankungen kommt. Bei der EVA/SGP/PVB-Laminierung ist die Gleichmäßigkeit der Temperatur wichtiger als die absolute Temperatur. Kalte Stellen führen zu Blasen, heiße Stellen zu Trübungen. Dadurch können Ausschussprodukte vermieden werden, die Qualität der Produkte verbessert werden und die Produktionsrate bleibt stabil – auch bei mehrschichtiger Produktion. Zudem sinkt der Energieverbrauch, da der Heizer die Wärme nur dann abgibt, wenn sie benötigt wird, wodurch minimale Verluste entstehen.
Worauf man achten muss
Es handelt sich um Industriehheizgeräte – doch sie benötigen dennoch saubere Befestigungsflächen sowie einen guten Luftstrom. Die Lebensdauer hängt von Staub, Feuchtigkeit und Spannungstabilität ab. Planen Sie 10–15 Minuten Zeit ein, um das Gerät einzustellen, das Temperaturprofil sowie die Abstände zu überprüfen. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Steuerungssystem in der Lage ist, den Strombedarf beim Starten des Geräts zu bewältigen.