
Warum wir unsere Badezimmerheizgeräte vor dem Verkauf intensiv testen
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Qual für Elektronikgeräte. Es gibt viel Dampf, starke Temperaturschwankungen sowie ständige Feuchtigkeit in der Luft – das ist eine Katastrophensituation.
Deshalb bauen wir diese Infrarotheizgeräte nicht einfach nur her und schon ist alles erledigt. Wir unterziehen jedes Gerät einer sogenannten „Feuchtigkeitsbelastungsprüfung“. Im Grunde versuchen wir absichtlich, die Geräte zum Versagen zu bringen.
Was normalerweise schiefgeht
Die meisten Infrarotlampen versagen in Badezimmern, weil Feuchtigkeit in die Schweißstellen eindringt. Stellen Sie sich vor: Eine extrem heiße Quarzröhre befindet sich in einer Wolke aus Dampf. Diese Kombination beschleunigt die Oxidation. Wenn auch nur ein kleiner Undichtigkeit zwischen der Lampe und den Anschlüssen entsteht, entweicht das Halogengas. In diesem Moment reißt der Glühfaden – das Gerät funktioniert nicht mehr.
Um dies zu verhindern
Wir bringen die Geräte in Kammern, die jahrelange Duschen nachahmen. Dadurch wird die Belastung auf einige Wochen konzentriert. Wir suchen nach Korrosion oder elektrischen Leckagen. Wenn ein Gerät versagen soll, dann soll das in unserem Labor geschehen – nicht in Ihrem Zuhause.
Ausbalancierung der Wärme
Wir verwenden hochwertiges Quarzmaterial sowie spezielle Beschichtungen, um den „thermischen Schock“ zu überstehen – also den plötzlichen Wechsel von Kälte zu Wärme.
Aber hier kommt das Schwierige: Um sofortige Wärme zu erzeugen, müssen wir eine hohe Leistung nutzen. Das erzeugt viel innere Hitze. Wenn die Hülle nicht in der Lage ist, diese Hitze abzuleiten, können die internen Kabel unter dem Druck der Feuchtigkeit und der hohen Temperaturen schmelzen. Es handelt sich dabei um ein empfindliches Gleichgewicht.
Was das für Sie bedeutet
Letztendlich wollen Sie einfach nur ein Heizgerät, das funktioniert. Sie möchten doch nicht drei Monate nach der Installation feststellen müssen, dass der Schalter ausgefallen ist.
Indem wir die Heizgeräte in unseren Prüfkammern stark belasten, finden wir bereits vor dem Verkauf schwache Schweißstellen oder undichte Dichtungen. Wir achten außerdem darauf, ob der elektrische Widerstand konstant bleibt. Wenn die Werte stark schwanken, werfen wir das Gerät weg.
Das ist der einzige Weg, sicherzustellen, dass Ihr Badezimmer an einem regnerischen Dienstagmorgen tatsächlich warm ist.